Frauen Leben Beruf
Wenn Sie wissen wollen, wie’s leichter geht ... ... dann hilft es manchmal, Frauen danach zu fragen, wie sie es schaffen. Alles Plan? Bloße Intuition? Die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt? Super Kontakte? Arbeiten bis zum Umfallen? Selbst-optimierung bis die Ärztin kommt? Oder doch bloß eine fette Erbschaft oder ein gut verdienender Ehemann im Hintergrund? Einmal in der Deutschen Bahn ...   ... hat eine Zugbegleiterin sämtliche Fahrgäste in helle Begeisterung versetzt, weil ihre Durchsagen so voller Herz, Phantasie und Anteilnahme waren - besser als Bord-TV, Laptop und Handy! Da war eine, die hat ihren Job, ihre Arbeit geliebt! Als Zugbegleiterin! Kein Glamour, kein dickes Gehalt und keine steile Karrieren vor Augen - aber tolle Kollegen, und eine Mission! Wie geht’s leichter? Wir haben Frauen gefragt!
Prof. Dr. Eva Schwinghammer, Provadis School of International Management, Frankfurt am Main Ein Angebot? Nie Nein sagen! ... Das kann man nach späterer Prüfung immer noch. Wenn ein                                                Angebot  auch nur einen Hauch von einer Chance bietet: Zögern Sie nicht! Sagen Sie zu! Auch wenn es schwierig scheint – Vieles findet                 sich, und absagen kann man dann immer noch. Auch „Ja, aber ...“ gilt nicht. Zögern, Zaudern – damit schaden Frauen sich oft nur selbst. Lieber einem beherzten „Ja“ wenn nötig eben ein beherztes „Nein“ hinterherschicken.
Das Ideale, das Perfekte – das gibt es nicht. Es geht immer mal wieder etwas schief. Das ist völlig normal! Niederlagen nicht überbewerten – das ist etwas, das Frauen von Männern lernen können.
Prof. Dr. Ulrike Höhmann, Universität Witten / Herdecke, Witten Innovation durch Vielfalt Mit Kind? Oder ohne? Verheiratet und berufstätig oder nur berufstätig oder verheiratet? In Teilzeit oder voll berufstätig? Karriere oder Familienglück – oder beides? Frauen haben oft die Chance, zwischen den unterschiedlichsten Lebensentwürfen zu wählen. Frauen müssen sich entscheiden, während für Männer mehrheitlich nur die eine Option im Kopf ist: Karriere. Vorankommen oder Fußabtreter sein, das sind, überspitzt gesagt, die Alternativen, die Männer meist für sich sehen. Innovation hat die Chance, weiblich zu sein Vielfältige Lebensentwürfe bieten Frauen die Chance, nicht nur in einem einzigen eingefahrenen Gleis funktionieren zu müssen. Das gibt auch Freiheit und birgt eine Riesenchance: Innovation! Frauen haben unentdeckte Möglichkeiten, als Innovatoren wirksam zu werden. Wo Männer häufig nur „topp oder flopp“ erleben, können wir viel gelassener gestalten. Packen wir’s an!
Begine Brita Lieb, Fulda Zukunft denken! Beginen-Höfe – was das ist? Frauen leben dort, arbeiten und genießen gemeinsam das Leben. Und es werden immer mehr Beginen-Höfe. Eigenständig leben und gleichzeitig aufgehoben in einer Gemeinschaft - egal, ob ledig, geschieden, getrennt lebend, verwitwet, heterosexuell oder lesbisch -
Beginenhöfe Bochum
in den Beginengemeinschaften ist alles möglich. Hier mal schauen, mit Frauen aus der Gemeinschaft sprechen, sich inspirieren lassen und auch beraten. Dafür sind wir moderne Beginen da. Ich sage gern: Schiebt das nicht auf die lange Bank! Es ist nicht nur eine Frage, eigenverantwortlich mit sich umzugehen – es macht auch einen Riesenspaß, sich mal in den Beginengemeinschaften umzusehen. Städtereisen einmal anders. Und abgesehen davon: Vielleicht ist ja ein Beginen-Hof bei Ihnen gleich um die Ecke? Einfach mal nachschauen: www.dachverband-der-beginen.de/beginenreisen.php
Priscilla Dioso Aranda, Vorsitzende Bösöppe e. V. Den 3 Zs Paroli bieten! Ich bin eine Frau, ich bin schwarz und ich konnte kein Deutsch, als ich nach Deutschland kam. Aber ich wollte dazugehören, von Zielen nicht nur träumen, sondern sie auch erreichen. Das Wichtigste, das ich Frauen (und auch Männern) sagen möchte: Kein Angst haben! Sich nicht von
den 3 Zs – Zweifeln, Zaudern, Zögern – gängeln lassen, sondern mutig loslegen und Vertrauen zu sich selbst haben. Und eines hat mir dabei ganz besonders geholfen: die Sprache lernen. Nein, ich kann Deutsch noch nicht perfekt, es ist ja keine ganz einfache Sprache. Und wenn ich mal einen kleinen Schnitzer mache: das verzeihen die Menschen immer.
Sabine Girts, Geschäftsführerin Bundesverband Pflegemanagement e. V., Berlin Visitenkarten-Partys? Da geht noch mehr! Keine Frage: die meisten Führungsfrauen stehen ziemlich allein da, wenn es Probleme gibt. Mit wem sich austauschen, wenn’s brenzlig wird? Wem vertrauen, wenn man auch mal seine eigene Rolle unter die Lupe nehmen will? Wenn man nicht nur ehrliches Feedback braucht, sondern auch Lösungen diskutieren will? Gut integriert in ein (inter-)professionelles Netzwerk – das wäre ein Weg. Mal einfach spontan (und auch geplant!) anrufen können, wenn man feststeckt, den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht? Ich bin nicht die einzige, die beobachtet: Bei uns Frauen klappt das nicht so. Netzwerken – da sind die Männer uns haushoch überlegen. Visitenkarten austauschen ist gut und schön. Aber wirksames Netzwerken braucht Ziele und Anlässe, in denen Frauen sich regelmäßig einbringen und wirklich kennenlernen können. Effektives Netzwerk öffnet Türen zu ganz neuen Möglichkeiten. Lassen Sie uns Netzwerke aufbauen, ausbauen und nutzen!
Constanze Hintze, Vermögensberaterin und Geschäftsführerin von Svea Kuschel + Kolleginnen, Finanzberatung von Frauen, München Sorg’ für dich, sonst sorgt sich keiner 1. Sorge für Dich selbst, denn ein anderer wird es nicht tun. Weder der Staat und die Deutsche Rentenversicherung noch die eigene Familie oder der geliebte Partner: in bewegten Zeiten obliegt die Verantwortung für die eigene Absicherung und damit das Tun nur bei Ihnen. 2. Vermögensaufbau beginnt mit dem ersten verdienten Euro – und endet nie. Je früher Frauen Teile Ihres erarbeiteten Einkommens für künftige Lebensphasen anlegen („Sparen“), desto sorgenfreier können sie in die Zukunft blicken. 3. Denke an alle Risiken, aber nutze auch alle Chancen. Vermögensanlage und –aufbau heißt breite Vermögensstreuung – oberste Priorität liegt dabei auf der Absicherung von Gesundheit und der eigenen Arbeitskraft genießt. Und wer in Aktien anlegt, hat auf lange Sicht die Nase vorn.
“6 Jahre in China – da kann einen  fast nichts mehr schrecken.”
Aline Focken, Weltmeisterin im Ringen der Frauen 2014 Mädels, stellt euch nicht so an! ... ja, ich weiß, das klingt hart, aber hart bin ich eigentlich gar nicht. Am Ringen hat mich schon von klein auf fasziniert: es ist ein Kampf- sport, der friedlich ist, voller Respekt für den Anderen. Das hat mir gefallen und es entspricht mir auch. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass ohne Durchhaltevermögen nichts läuft! Und das heißt auch immer wieder: Zähne zusammenbeißen und durch, wenn man Erfolg haben will. Und das wollte ich, Erfolg haben und etwas Besonderes sein! Als ich mit vier Jahren mit dem Training angefangen habe, war ich das
einzige Mädchen unter vielen Jungs. Mittlerweile bin ich die Erfahrenste beim Training und vieles läuft nach meinem Kommando. Von den Jungs habe ich viel gelernt: sie sind gerade heraus und unkompliziert. Bei Konflikten gibt es auch mal was auf die Mütze, aber dann ist gut. Bei Mädchen und Frauen wird eher mal diskutiert, in Frage gestellt und leider auch gejammert. Andererseits sind Mädchen leichter zu trainieren, weil sie den Kopf einschalten und nicht, wie die Jungs, einfach drauf los rennen.
Foto: Iris Bauer
Margrit Glattes,  Leiterin Gesundheitsförderung der AOK Rheinland/Hamburg, im Ruhestand seit 3/2017 Nicht die besseren Männer sein wollen Junge Frauen im Business-Outfit, orientiert an Anzug und Schlips,  die sich auf der Karriereleiter abmühen – wir sind ihnen alle schon begegnet. Warum eigentlich der Aufwand? Frauen, die auf dem Weg  nach oben sie selbst sind, authentisch und nicht karrierefixiert, haben eindeutig die besseren Chancen und fühlen sich wohler. Die besondere Ressource der Frauen Denn Frauen verfügen über die größere Empathiefähigkeit – woher auch immer sie kommt. Empathie, Einfühlungsvermögen für Menschen, für die Sache, für Strukturen und Zusammenhänge – und fürs große Ganze. Damit gelingt es Frauen, tiefer zu den Inhalten vor-zudringen und selbst Themen, die schnell unter den Tisch fallen, mit hoher Kompetenz und Glaubwürdigkeit anzusprechen. Empathie ermöglicht auch, Vielfalt zu erspüren, Vielfalt zu akzeptieren und Vielfalt zu nutzen. Was für ein Potential – auch für Innovation! Das Schielen nach Karriere, sich dafür in einer Männer-orientierten und immer noch  -dominierten Welt zu verbiegen – das baut Barrieren auf und hindert daran, Ressourcen einzusetzen. Gar nicht nötig und helfen tut es meist auch nicht. Also weg damit und sich auf das persönlich Wesentliche besinnen!
Andrea Kapp, Rechtsanwältin, Bundesgeschäftsführerin bad e. V. Lächeln und kämpfen! Dieser Lieblings-(vor-)satz von mir stammt eigentlich von Pippi Langstrumpf. Und er wird oft missverstanden: kämpfen und hinter einem (verkrampften) Lächeln die Zähne zusammenbeißen. Nein. Das meine ich nicht. Ich meine wirklich: lächeln! Denn seinen Weg finden macht Spaß – auch wenn man darum kämpfen muss. Weiter- kommen macht Spaß, Ziele erreichen tut auch der Seele gut. Vorausgesetzt, es sind Ziele, hinter denen man stehen kann.
Lächeln hat aber auch noch eine ganz andere Bedeutung: Lächeln kann man, wenn man auf dem Weg zum Ziel seine wichtigste Ressource - liebevoll - pflegt: sich selbst. Sich nicht an die letzte  Stelle stellt - “erst alles abarbeiten und dann komme ich”, sondern sich täglich fragt: Was tut mir gut? Und wie passt das heute in meinen Tag? Wie kann ich aktiv meine wichtigste Ressource, mich selbst, hegen und pflegen und lächeln, auch, wenn es mal ein harter Tag wird?  Denn die sind gewiss, die Tage, manchmal Wochen und Monate, die Kraft und Nerven kosten. Dann freudig gestimmt zu bleiben, trotzdem lächeln - das tut nicht nur einem selbst gut, sondern auch allen um einen herum.
Karin Hendrysiak, Pressesprecherin des BKK-Landesverbandes Nordwest Netzwerken ist etwas für Vorwärts-Denkerinnen Dass erfolgreiches Netzwerken mit Geben beginnt, das hat sich inzwischen herumgesprochen. In Vorleistung gehen, mit Rat und Tat zur Seite stehen und dann auch einmal nehmen dürfen, das zeigt, was Netzwerken ganz im Verborgenen auch ist: etwas für Geduldige. Erst diese langfristige Perspektive macht Netzwerken zu dem, was es sein kann: so wichtig für den (beruflichen und privaten) Erfolg wie nichts anderes.
Sich ab und zu mal auf einer Netzwerkveranstaltung blicken lassen? Kann man machen, hat aber mit Netzwerken nicht viel zu tun. Netzwerken ist eine Lebensaufgabe, die, wenn man sie ernst nimmt, viel Spaß macht und den Horizont enorm erweitert. Netzwerken mit Herz heißt dann auch, Impulse fürs Hirn zu bekommen – also kreative Ideen für den Alltag. Und wenn irgendwann trotzdem mal der Punkt kommt, wo man mit seinem Latein am Ende ist, dann kennt man garantiert jemanden, der – die! – jetzt weiter weiß. 
Aline Focken, Weltmeisterin im Ringen der Frauen 2014 Mädels, stellt euch nicht so an!
... ja, ich weiß, das klingt hart, aber hart bin ich eigentlich gar nicht. Am Ringen hat mich schon von klein auf fasziniert: es ist ein Kampfsport, der friedlich ist, voller Respekt für den Anderen. Das hat mir gefallen und es entspricht mir auch. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass ohne Durchhaltevermögen nichts läuft! Und das heißt auch immer wieder: Zähne zusammenbeißen und durch, wenn man Erfolg haben will. Und das wollte ich, Erfolg haben und etwas Besonderes sein! Als ich mit vier Jahren mit dem Training angefangen habe, war ich das einzige Mädchen unter vielen Jungs. Mittlerweile bin ich die Erfahrenste beim Training und vieles läuft nach meinem Kommando. Von den Jungs habe ich viel gelernt: sie sind gerade heraus undunkompliziert. Bei Konflikten gibt es auch mal was auf die Mütze, aber dann ist gut. Bei Mädchen und Frauen wird eher mal diskutiert, in Frage gestellt und leider auch gejammert. Andererseits sind Mädchen leichter zu t rainieren, weil sie den Kopf einschalten und nicht, wie die Jungs, einfach drauf los rennen.
Foto: Iris Bauer
Andrea Kapp, Rechtsanwältin, Bundesgeschäftsführerin bad e. V. Lächeln und kämpfen! Dieser Lieblings-(vor-)satz von mir stammt eigentlich von Pippi Langstrumpf. Und er wird oft missverstanden: kämpfen und hinter einem (verkrampften) Lächeln die Zähne zusammenbeißen. Nein. Das meine ich nicht. Ich meine wirklich: lächeln! Denn seinen Weg finden macht Spaß – auch wenn man darum kämpfen muss. Weiterkommen macht Spaß, Ziele erreichen tut auch der Seele gut. Vorausgesetzt, es sind Ziele, hinter denen man stehen kann. Lächeln hat aber auch noch eine ganz andere Bedeutung: Lächeln kann man, wenn man auf dem Weg zum Ziel seine wichtigste Ressource - liebevoll - pflegt: sich selbst. Sich nicht an die letzte  Stelle stellt - “erst alles abarbeiten und dann komme ich”, sondern sich täglich fragt: Was tut mir gut? Und wie passt das heute in meinen Tag? Wie kann ich aktiv meine wichtigste Ressource, mich selbst, hegen und pflegen und lächeln, auch, wenn es mal ein harter Tag wird? Denn die sind gewiss, die Tage, manchmal Wochen und Monate, die Kraft und Nerven kosten. Dann freudig gestimmt zu bleiben, trotzdem lächeln - das tut nicht nur einem selbst gut, sondern auch allen um einen herum.
6 Jahre in China – da kann einenfast nichts mehr schrecken.”
Prof. Dr. Eva Schwinghammer,  Provadis School of Internat. Management, Frankfurt Ein Angebot? Nie Nein sagen!  ... Das kann man nach späterer Prüfung immer noch. Wenn ein                                                Angebot  auch nur einen Hauch von einer Chance bietet: Zögern Sie nicht! Sagen Sie zu! Auch wenn es schwierig scheint - Vieles findet sich, und  
absagen kann man dann immer noch. Auch „Ja, aber ...“ gilt nicht. Zögern, Zaudern – damit schaden Frauen sich oft nur selbst. Lieber einem beherzten „Ja“ wenn nötig eben ein beherztes „Nein“ hinterherschicken. Das Ideale, das Perfekte – das gibt es nicht Es geht immer mal wieder etwas schief. Das ist völlig normal! Niederlagen nicht überbewerten – das ist etwas, das Frauen von Männern lernen können.
Prof. Dr. Ulrike Höhmann,  Universität Witten / Herdecke Innovation durch Vielfalt Mit Kind? Oder ohne? Verheiratet und berufstätig oder nur berufstätig oder verheiratet? In Teilzeit oder voll berufstätig? Karriere oder Familienglück – oder beides? Frauen haben oft die Chance, zwischen den unterschiedlichsten Lebensentwürfenzu wählen. Frauen müssen sich entscheiden, während für Männer mehrheitlich nur die eine Option im Kopf ist: Karriere. Vorankommen oder Fußabtreter sein, das sind, überspitzt gesagt, die Alternativen, die Männer meist für sich sehen. Innovation hat die Chance, weiblich zu sein Vielfältige Lebensentwürfe bieten Frauen die Chance, nicht nur in einem einzigen eingefahrenen Gleis funktionieren zu müssen. Das gibt auch Freiheit und birgt eine Riesenchance: Innovation! Frauen haben unentdeckte Möglichkeiten, als Innovatoren wirksam zu werden. Wo Männer häufig nur „topp oder flopp“ erleben, können wir viel gelassener gestalten. Packen wir’s an!
Begine Brita Lieb,  Fulda Zukunft denken!
Beginen-Höfe – was das ist? Frauen leben dort, arbeiten und genießen gemeinsam das Leben. Und es werden immer mehr Beginen-Höfe. Eigenständig leben und gleichzeitig aufgehoben in einer Gemeinschaft - egal, ob ledig, geschieden, getrennt lebend, verwitwet, heterosexuell oder lesbisch - in den Beginen- gemeinschaften ist alles möglich. Hier mal schauen, mit Frauen aus der Gemeinschaft sprechen, sich inspirieren lassen und auch beraten. Dafür sind wir moderne Beginen da. Ich sage gern: Schiebt das nicht auf die lange Bank! Es ist nicht nur eine Frage, eigenverantwortlich mit sich umzugehen – es macht aucheinen Riesenspaß, sich mal in den Beginengemeinschaften umzusehen. Städtereisen einmal anders. Und abgesehen davon: Vielleicht ist ja ein Beginen-Hof bei Ihnen gleich um die Ecke? Einfach mal nachschauen: www.dachverband-der- beginen.de/beginenreisen.php
Beginenhöfe Bochum
Priscilla Dioso Aranda, Vorsitzende Bösöppe e. V. Den 3 “Zs” Paroli bieten!
Ich bi9n eine Frau, ich bin schwarz und ich konnte kein Deutsch, als ich nach Deutschland kam. Aber ich wollte dazugehören, von Zielen nicht nur träumen, sondern sie auch erreichen. Das Wichtigste, das ich Frauen (und auch Männern) sagen möchte: Kein Angst haben!
Sich nicht von den 3 Zs – Zweifeln, Zaudern, Zögern – gängeln lassen, sondern mutig loslegen und Vertrauen zu sich selbst haben. Und eines kann Deutsch noch nicht perfekt, es ist ja keine ganz einfache Sprache. Und wenn ich mal einen kleinen Schnitzer mache: das verzeihen die Menschen immer. 
Frauen Leben Beruf
Wenn Sie wissen wollen, wie’s leichter geht ... ... dann hilft es manchmal, Frauen danach zu fragen, wie sie es schaffen. Alles Plan? Bloße Intuition? Die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt? Super Kontakte? Arbeiten bis zum Umfallen? Selbst- Optimierung bis die Ärztin kommt? Oder doch bloß eine fette Erbschaft oder ein gut verdienender Ehemann im Hintergrund? Einmal in der Deutschen Bahn ...   ... hat eine Zugbegleiterin sämtliche Fahrgäste in helle Begeisterung versetzt, weil ihre Durchsagen so voller Herz, Phantasie und Anteilnahme waren - besser als Bord-TV, Laptop und Handy! Da war eine, die hat ihren Job, ihre Arbeit geliebt! Als Zugbegleiterin! Kein Glamour, kein dickes Gehalt und keine steile Karrieren vor Augen - aber tolle Kollegen, und eine Mission! Wie geht’s leichter? Wir haben Frauen gefragt!
Margrit Glattes,  Leiterin Gesundheitsförderung der  AOK Rheinland/Hamburg, im Ruhestand seit 3/2017 Nicht die besseren Männer  sein wollen Junge Frauen im Business-Outfit, orientiert an Anzug und Schlips, die sich auf der Karriereleiter abmühen – wir sind ihnen alle schon begegnet. Warum eigentlich der Aufwand? Frauen, die auf dem Weg nach oben sie selbst sind, authentisch und nicht karrierefixiert, haben eindeutig die besseren Chancen und fühlen   sich wohler. Die besondere Ressource der Frauen Denn Frauen verfügen über die größere Empathiefähigkeit – woher auch immer sie kommt. Empathie, Einfühlungsvermögen für Menschen, für die Sache, für Strukturen und Zusammenhänge – und fürs große Ganze. Damit gelingt es Frauen, tiefer zu den Inhalten vorzudringen und selbst Themen, die schnell unter den Tisch fallen, mit hoher Kompetenz und Glaubwürdigkeit anzusprechen. Empathie ermöglicht auch, Vielfalt zu erspüren, Vielfalt zu akzeptieren und Vielfalt zu nutzen. Was für ein Potential – auch für Innovation! Das Schielen nach Karriere, sich dafür in einer Männer-orientierten und immer noch  -dominierten Welt zu verbiegen – das baut Barrieren auf und hindert daran, Ressourcen einzusetzen. Gar nicht nötig und helfen tut es meist auch nicht. Also weg damit und sich auf das persönlich Wesentliche besinnen!
Sabine Girts, Geschäftsführerin                                              Bundesverband Pflegemanagement e. V., Berlin Visitenkarten-Partys?                             Da geht noch mehr! Keine Frage: die meisten Führungsfrauen stehen ziemlich allein da, wenn es Probleme gibt. Mit wem sich austauschen, wenn’s brenzlig wird? Wem vertrauen, wenn man auch mal seine eigene Rolle unter die Lupe nehmen will? Wenn man nicht nur ehrliches Feedback braucht, sondern auch Lösungen diskutieren will? Gut integriert in ein (inter-)professionelles Netzwerk – das wäre ein Weg. Mal einfach spontan (und auch geplant!) anrufen können, wenn man feststeckt, den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht? Ich bin nicht die einzige, die beobachtet: Bei uns Frauen klappt das nicht so. Netzwerken – da sind die Männer uns haushoch überlegen. Visitenkarten austauschen ist gut und schön. Aber wirksames Netzwerken braucht Ziele und Anlässe, in denen Frauen sich regelmäßig einbringen und wirklich kennenlernen können. Effektives Netzwerk öffnet Türen zu ganz neuen Möglichkeiten. Lassen Sie uns Netzwerke aufbauen, ausbauen und nutzen!
Constanze Hintze,  Vermögensberaterin und GF von Svea Kuschel + Kolleginnen, Finanzberatung von Frauen, München Sorg’ für dich, sonst sorgt sich keiner 1. Sorge für Dich selbst, denn ein anderer wird es nicht tun.  Weder der Staat und die Deutsche Rentenversicherung noch die eigene Familie oder der geliebte Partner: in bewegten Zeiten obliegt die Verantwortung für die eigene Absicherung und damit das Tun nur bei Ihnen. 2. Vermögensaufbau beginnt mit dem ersten verdienten Euro –  und endet nie. Je früher Frauen Teile Ihres erarbeiteten Einkommens für künftige Lebensphasen anlegen („Sparen“), desto sorgenfreier können sie in die Zukunft blicken. 3. Denke an alle Risiken, aber nutze auch alle Chancen.  Vermögensanlage und –aufbau heißt breite Vermögensstreuung – oberste Priorität liegt dabei auf der Absicherung von Gesundheit und der eigenen Arbeitskraft genießt. Und wer in Aktien anlegt, hat auf lange Sicht die Nase vorn.
Karin Hendrysiak, Pressesprecherin des BKK-Landesverbandes Nordwest Netzwerken ist etwas für Vorwärts-Denkerinnen
Dass erfolgreiches Netzwerken mit Geben beginnt, das hat sich inzwischen herumgesprochen. In Vorleistung gehen, mit Rat und Tat zur Seite stehen und dann auch einmal nehmen dürfen, das zeigt, was Netzwerken ganz im Verborgenen auch ist: etwas für Geduldige. Erst diese langfristige Perspektive macht Netzwerken zu dem, was       es sein kann: so wichtig für den (beruflichen und privaten) Erfolg wie nichts anderes. Sich ab und zu mal auf einer Netzwerkveranstaltung blicken lassen? Kann man machen, hat aber mit Netzwerken nicht viel zu tun. Netzwerken ist eine Lebensaufgabe, die, wenn man sie ernst nimmt, viel Spaß macht und den Horizont enorm erweitert. Netzwerken mit Herz heißt dann auch, Impulse fürs Hirn zu bekommen – also kreative Ideen für den Alltag. Und wenn irgendwann trotzdem mal der Punkt kommt, wo man mit seinem Latein am Ende ist, dann kennt man garantiert jemanden, der – die! – jetzt weiter weiß.
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